Ernüchterung in Schweden

Ericsson: Quartalszahlen enttäuschen die Analysten

Ericsson hat im Vergangenen Quartal einen Betriebsgewinn von 466 Millionen Euro erwirtschaftet und damit die Erwartungen der Analysten enttäuscht, die einen Nettogewinn von rund 841 Millionen Euro vorhergesehen haben. Auch beim erzielten Umsatz in Höhe von 7,2 Milliarden Euro blieb der weltweit größte Netzwerkausrüster im umsatzstärksten Quartal weit hinter den Wirtschaftsprognosen zurück.

Grund dafür waren unter anderem hohe Verluste des Tochterunternehmens Sony Ericsson. Laut Erricsson sind Konkurrenzdruck, Preisverfall und Restrukturrierungskosten für die Verluste verantwortlich. In Zukunft muss sich Ericsson darüber jedoch keine Gedanken mehr machen, denn im Oktober wurde bekannt, dass Ericsson seinen 50-prozentigen Anteil am Joint-Venture 'Sony Ericsson' für 1,05 Milliarden Euro an Sony verkauft.

Weitere Faktoren für die enttäuschenden Zahlen waren die schwache Nachfrage aus Russland und Nordamerika sowie ein Gewinnrückgang in Europa.

Dennoch werde an die Aktionäre eine Dividende ausgeschüttet, erklärte der Vorstandschef Hans Vestberg heute Vormittag in Stockholm.

Via Reuters

Athanassios Danoglidis

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