Eines der Ersten und Letzten seiner Art
Das Nokia C7 auf dem Prüfstand
Das Nokia C7 ist zusammen mit dem Nokia N8 eines der ersten Smartphones mit Symbian^3. Als das Gerät Ende des Jahres auf den Markt gekommen ist, konnte wohl noch niemand wirklich abschätzen, dass es sich zu einem der letzten Vertreter der Symbian-Ära handeln könnte. In Zukunft wird Nokia den Weg gemeinsam mit Microsoft und Windows Phone 7 gehen. Bis 2012 dürfte Nokia jedoch noch zahlreiche Symbian-Geräte ausliefern. Wir werfen daher einen Blick darauf, was das C7 und Symbian^3 so drauf haben.

Die Hardware des Nokia C7
Hält man das Nokia C7 zum ersten Mal in der Hand, macht es einen
soliden Eindruck. Das Metall-Gehäuse fühlt sich gut an und das
Design ist auch ansprechend. Im Vergleich zum Nokia N8 wirkt das C7
etwas filigraner und femininer, die Hardware ist dafür etwas
abgespeckt. So kommt "nur" eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die
aber für Bilder in hoher Qualität mehr als reichen sollte.
Das kontrastreiche AMOLED-TFT-Display von 3,5 Zoll erscheint im
Vergleich zu neueren Android-Geräten etwas klein, die vor allem 3,7
und 4 Zoll-Touchscreens einsetzen. Der Bildschirm des Nokia C7 hat
eine Auflösung von 640 × 360, was Symbian geschuldet ist, das keine
höhere unterstützt.
Unter der Haube tickt ein nicht mehr ganz zeitgemäßer
ARM11-Prozessor mit 680 MHz. Allerdings läuft das Smartphone
dennoch ganz flott, was der Effizienz von Symbian zu verdanken ist.
Einen weiteren Vorteil hat die schwächere CPU: Das Gerät läuft je
nach Verwendung auch mal zwei bis drei Tage durch. Eine Erfahrung
die gerade Android-Nutzer eher nicht kennen dürften.
Das Nokia C7 verfügt über 350 MB internen Speicher und eine
microSD-Karte von 8GB, bis zu 32 GB werden von dem Nokia C7
unterstützt. Zum Wechsel der Karte muss allerdings der Akku
herausgenommen werden. Was uns sehr gut gefällt: Das Gerät verfügt
bereits über Near Field Communication (NFC). Mit dieser Technologie
soll einmal das Smartphone u.a. als Zahlungsmittel eingesetzt
werden können. Die 8-Megapixel-Kamera mit den zwei leistungsfähigen
LED-Blitzlichtern überzeugte in puncto Qualität. Auch
Videoaufnahmen in HD-Qualität sind kein Problem, die Qualität der
Bilder war in Ordnung, auch wenn die Farben etwas verfälscht
wurden.

Aus der Serie: Smartphones und Tablets im Test
Teile
- Hardware
- Software

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