Sicherheitslücke
Blackberry PlayBook - Hacker lesen E-Mails mit
Zach Lanier und Ben Nell von der Intrepidus Group haben beim Blackberry
PlayBook eine Sicherheitslücke gefunden, die es Hackern ermöglicht,
die Emails des Besitzers mitzulesen. Verantwortlich dafür ist eine
Schnittstelle, die eine Bluetooth-Datenverbindung zwischen dem
Tablet und einem Blackberry-Smartphone aufbaut.
Einmal gekoppelt kann man mittels einer Bridging-Software einfach auf E-Mails und andere Daten seines BlackBerrys zugreifen. Sobald man die Geräte wieder entkoppelt, verschwinden die Daten auf dem Tablet wieder, da sie zur Sicherheit nur zwischengespeichert werden. Der Vorteil an dieser Technik liegt (eigentlich) darin, dass man das PlayBook mit mehreren Benutzern teilen kann, ohne das jeder Zugriff auf die persönlichen Daten des anderen hat. Für Geschäftskunden ist dieses Feature zudem unabdinglich, da es keine Build-In-Alternative gibt, um auf E-Mails und Kalenderdaten zuzugreifen.
Das Problem an der Bridging-Software liegt jedoch darin, dass der Sicherheits-Token, der eigentlich die Aufgabe hat, das Tablet vor Hacker-Angiffen zu schützen, durch einen Bug quasi offen und ungeschützt im File-System des Tablets zu finden ist. Voraussetzung ist natürlich, dass man weiß, wo man suchen muss.
Lanier und Nell geben aber Entwarnung an alle PlayBook-Nutzer, die die Bridging-Software nicht nutzen. Nur in Kombination mit dieser Software und einer weiteren App, die den Token aufdeckt, laufe man Gefahr, dass die persönlichen Daten bereits in den Händen von Hackern liegen.
Spätestens mit dem Firmware-Update PlayBook 2.0 will RIM diese Sicherheitslücke endgültig schließen. Weiterhin soll es auch eine eigene Software geben, um direkt vom Tablet aus auf E-Mails und Kalendereinträge zuzugreifen. Das Bridging-Tool wäre dann dafür nicht mehr zwingend erforderlich.
Via Mashable
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